Stellenausschreibung

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„Um Erfolg zu haben, brauchst Du nur eine einzige Chance!“ (Jesse Owens)
Nutzen Sie diese beim Rhein-Kreis Neuss!

Der Rhein-Kreis Neuss ist mit seinen rund 450.000 Einwohnern in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes – auch als Arbeitgeber. Wir sind einer der größten und wirtschaftsstärksten Kreise in der Bundesrepublik Deutschland in einer regional und überregional bedeutungsvollen Lage zwischen den Oberzentren Köln, Düsseldorf, Mönchengladbach und Krefeld. Der Rhein-Kreis Neuss verfügt neben einer gut ausgebauten allgemeinen und verkehrstechnischen Infrastruktur über attraktive Kultur-, Sport und Freizeitmöglichkeiten.

Zur Implementierung einer operativen Ebene des individuellen Case Managements /Fallmanagements für das vom Land NRW geförderte Programm „Kommunales Integrationsmanagement“ sind im Kommunalen Integrationszentrum Rhein-Kreis Neuss zum nächstmöglichen Zeitpunkt mehrere befristete Vollzeitstellen

als Sozialarbeiterin/Sozialarbeiter, (Sozial) Pädagogin/(Sozial) Pädagoge (m/w/d) oder einer vergleichbaren Fachrichtung (Diplom/Bachelor/Master) mit entsprechender beruflicher Erfahrung
(Entgeltgruppe S12 TVöD-SuE)

zu besetzen.

Eine Teilung der Stellen ist grundsätzlich möglich.

Die Beschäftigung erfolgt befristet für die Dauer der Bewilligung der Zuwendung im Rahmen der Durchführung des Landesprogramms „Kommunales Integrationsmanagement“ (KIM) durch das Land Nordrhein-Westfalen, zunächst bis zum 31.12.2024.

Die Umsetzung des Landesprogrammes erfolgt auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte. Die Gesamtkoordination und Steuerungsverantwortung für das Programm im Rhein-Kreis Neuss liegt beim Kommunalen Integrationszentrum (KI) Rhein-Kreis Neuss.

Das Kommunale Integrationszentrum (KI) Rhein-Kreis Neuss fördert in den beiden Schwerpunktbereichen „Integration durch Bildung“ und „Integration als Querschnittsaufgabe“ durch Koordinierung, Vernetzung, Qualifizierung und durch entsprechende Maßnahmen auf Kreisebene die Integration von Menschen mit Einwanderungsgeschichte im Rhein-Kreis Neuss. Das Team des KI arbeitet in Ergänzung und Abstimmung mit den kreisangehörigen Städten und der Gemeinde im Rhein-Kreis Neuss und den in der Migrationsarbeit tätigen Netzwerkpartnern zusammen.

Ihre Aufgabenschwerpunkte:

Ihre Aufgaben umfassen sowohl operative Tätigkeiten auf der individuellen Einzelfallebene als auch steuerungsunterstützende Tätigkeiten auf Prozessebene zur Förderung der Integrations- und Teilhabechancen geflüchteter und eingewanderter Menschen. Die Umsetzung der Aufgaben erfolgt in enger Abstimmung mit dem strategischen Overhead (Kommunales Integrationszentrum), dem die Fachaufsicht für das Case-Management und die Koordination des Gesamtprozesses für das KIM zukommt:

  • qualitative und quantitative Erfassung der Zielgruppe,
  • aktive Zugangsgestaltung zur Zielgruppe und Erstberatung,
  • aufsuchende Sozialarbeit insbesondere bei Personen, die von einer Komm-Struktur nicht erfasst werden,
  • klassisches Case-Management im Sinne einer individuellen rechtskreisübergreifenden Einzelfallberatung als ergänzendes Angebot zu den bestehenden Beratungsangeboten, Unterstützung, Begleitung, Förderung und Versorgung unter Berücksichtigung der individuellen Lebenslage und Bedarfe der Zielgruppe, wie z. B. ausländerrechtliche Fragestellungen, gesellschaftliche und rechtliche Erstorientierung, Integration in Bildung und Arbeit, Wohnen, Gesundheit (insbesondere für Geflüchtete und Zugewanderte, die bislang ohne Zugang zu einem Fallmanagement sind),
  • Leistungssteuerung und Vermittlung in passgenaue Angebotsstrukturen und Dienstleistungen Dritter sowie Verweisberatung in Rechtsbereiche mit eigenem Fallmanagement,
  • Analyse von Angeboten und Bedarfen sowie Identifizierung möglicher Lücken und Potenziale im Versorgungssystem und bestehender Verwaltungsabläufe,
  • Unterstützung und Beratung des strategischen Overheads beim Aufbau einer integrierten, kreisweiten kommunalen Steuerung der Integrationsprozesse im Rhein-Kreis Neuss,
  • systematische Abstimmung und Zusammenarbeit mit dem strategischen Overhead des KIM sowie den Einwanderungs- und Ausländerbehörden zur Umsetzung der Gesamtkonzeption,
  • vertrauensvolle interkommunale Zusammenarbeit mit den im Kreisgebiet bzw. in den jeweiligen Kommunen vorhandenen Netzwerkpartnern und den Schnittstellen zu anderen betroffenen Rechtskreisen wie z. B. dem SGB II, SGB III, dem SGB VIII, SGB XII, den Jugendmigrationsdiensten und der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer,
  • Organisation, Durchführung und Nachbereitung von Arbeitsgruppen und Veranstaltungen, die im Rahmen des Aufgabengebietes in Zusammenarbeit mit den koordinierenden Stellen bzw. dem strategischen Overhead im KI durchzuführen sind,
  • Berichtswesen, laufendes Monitoring, Erfassung, Auswertung und Dokumentation von Arbeitsergebnissen, Erstellung von Materialien
  • Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen und interkommunalen Austauschformaten des Landes

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes Studium der Sozialpädagogik oder der Sozialen Arbeit oder einer vergleichbaren Fachrichtung und einer entsprechenden nachzuweisenden beruflichen Erfahrung im Aufgabenbereich (Diplom/Bachelor/Master). Bei einer im Ausland erworbenen Qualifikation ist die Anerkennung der zuständigen Bezirksregierung vorzulegen.
  • Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit mit sozial benachteiligten Personen und Menschen mit Einwanderungsgeschichte und/oder Fluchthintergrund,
  • Kenntnisse der Lebenswelt von geflüchteten und eingewanderten Menschen,
  • Dialogfähigkeit, Kundenorientierung und interkulturelle Kompetenz,
  • Konfliktlösungsfähigkeit,
  • hohe Kommunikations-, Kooperations- und Teamfähigkeit sowie sicheres Auftreten und Belastbarkeit,
  • Verhandlungs- und Vermittlungsgeschick,
  • Entscheidungsfähigkeit sowie selbstständiges, eigenverantwortliches und ergebnisorientiertes Arbeiten,
  • Organisationsfähigkeit,
  • Erfahrung in der Netzwerkarbeit mit kommunalen Strukturen im Bereich Integration/Migration,
  • Kenntnis von Verwaltungsstrukturen und Netzwerkstrukturen im Rhein-Kreis Neuss sind wünschenswert,
  • sicherer Umgang mit MS-Office-Produkten,
  • Fahrerlaubnis der Klasse B und die Bereitschaft zum Einsatz eines privaten Kraftfahrzeuges für dienstliche Fahrten gegen Gewährung einer Wegstreckenentschädigung nach dem Reisekostenrecht NRW,
  • gute Sprachkenntnisse in Englisch erforderlich, gerne auch weitere Fremdsprachenkenntnisse,
  • Bereitschaft zur Fort- und Weiterbildung

Der Einsatz erfolgt in der Regel vor Ort in den jeweiligen Städten und der Gemeinde des Rhein-Kreises Neuss anhand des im gemeinsamen kreisweiten Handlungskonzept festgelegten Verteilungsschlüssels.

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